From Lab to Fab

Kalander

Kalander - Lösungen für alle Anforderungen

Das Coatema Kalander Programm umfasst sowohl kleine Laborsysteme als auch große Produktionskalander. Von einer Arbeitsbreite von 100 mm bis 2.000 mm und Liniendrücken von 6 Tonnen (pneumatisch) und bis zu Spitzenwerten von 80 Tonnen (hydraulisch).

 

Coatema Calender EA35 02Die Kalander können als Einzelsystem in bestehende Anlagen integriert werden, es gibt die Möglichkeit für Stückgutzuführung und es gibt komplette Kalanderlinien mit Auf- und Abwicklung und Bahnreinigungssystemen.

Coatema Kalander zeichnen sich aus durch hohe Oberflächengüte, sowohl hinsichtlich der Rauhigkeit als auch Rundlaufgenauigkeit. Die Walzen können mit einer gummierten Oberfläche als auch verchromt ausgestattet sein. Für besondere Anforderung können auch spezielle Oberflächen eingesetzt werden. Die Spaltverstellung erfolgt motorisch oder manuell in µ-Genauigkeit. Die Coatema Kalander zeichnen sich durch die Vermeidung der Durchbiegung auch bei hohen Drücken und durch eine extrem genaue Spalteinstellung aus.

Die Walzen können sowohl elektrisch als auch mit Thermalöl beheizt werden. Die verchromten Walzen können auf 230 °C und die gummierten Walzen auf 130 °C beheizt werden. Die Temperaturgenauigkeit der Walzen beträgt +/- 1 °C.

Die Einsatzgebiete der Kalander reichen von Batterie, Brennstoffzellen bis hin zu textilen Anwendungen und Prepreg-Materialien.

In High Tech Bereichen wie gedruckter und organischer Elektronik bietet Coatema auch Spezialvarianten von Kalandern an, die für das nanostrukturierte Prägen von Oberflächen eingesetzt werden, das sogenannte Hot Embossing oder Nano Imprinten.   

Natürlich können auch Vision-Systeme zur Oberflächenkontrolle und Dickenmeß- oder Flächengewichtsmeßsysteme eingesetzt werden.

Die Kalander werden angeboten für Ihre bestehende Anlage als auch als Teil unserer Anlagenkonzeptionen.

 

 

 

Was ist Kalandrieren?

Genau umgekehrt zum Rakel-, bzw. Walzenauftrag wird beim Kalandrieren die Beschichtungsmasse erhitzt. Mit dem Kalanderverfahren werden hauptsächlich Folien, Tischbeläge, Duschvorhänge und Kunstleder aus Emulsions-PVC hergestellt.

Ein Kalander besteht aus mehreren Walzen, die in einer bestimmten Anordnung zueinander und einem gemeinsamen Gerüst untergebracht sind. In der Regel werden die Walzen senkrecht übereinander angeordnet. Die aufbereitete Formmasse, d.h. die durch Kneten unter Hitze vorplastifizierte Kunststoffmasse, wir über Stahlwalzen, die einen immer enger werdenden Spalt aufweisen, bei einer Temperatur von ca. 200°C auf die gewünschte Endstärke gepresst. Die Kalander werden kontinuierlich aus Extrudern gespeist. Der Extruder ist eine Schnecke bzw. eine Welle, die sich in einem beheizten Zylinder dreht, und über einen oder mehrere wendelförmige Stege verfügt.